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Saisonabschluss in Meschede

Zum 43.Hochsauerlandschwimmwettkampf im Freibad, hatte der SSV Meschede am vergangenen Wochenende eingeladen und 21 Vereine hatten ihre Aktiven zu rund 1841 Starts gemeldet. Die Trainingsgemeinschaft aus Freie Schwimmer Rheinkamp und SC Blau-Weifl Moers, die neuerdings als SG Niederrhein starten, waren mit 45 Schwimmern und 240 Einzelstarts zum Wettkampf angereist. um 43.Hochsauerlandschwimmwettkampf im Freibad, hatte der SSV Meschede am vergangenen Wochenende eingeladen und 21 Vereine hatten ihre Aktiven zu rund 1841 Starts gemeldet. Die Trainingsgemeinschaft aus Freie Schwimmer Rheinkamp und SC Blau-Weiß Moers, die neuerdings als SG Niederrhein starten, waren mit 45 Schwimmern und 240 Einzelstarts zum Wettkampf angereist. 
Der Sonnengott hatte endlich einmal ein Einsehen mit allen Aktiven und belohnte die Veranstaltung mit 28 ° C wohliger Wärme, so dass niemand frieren musste. Das angenehme Schwimmerwetter mit Sonne pur ¸ber das gesamte Wochenende trug sehr zu einer entspannten Atmosphäre in der Zeltstadt auf beiden Seiten der Ruhr wie auch am Beckenrand bei. Wärmemäntel und Winterjacken konnten nach 4jähriger Pause endlich einmal zu Hause bleiben. Wie gewohnt, war die Veranstaltung durch den SSV Meschede wie immer super organisiert, das ORGA Team war bestens auf den Ansturm durch Wochenendgäste im Schwimmbad gewappnet.Dieses ist der traditionelle Abschluss Wettkampf für die Saison, bevor die Aktiven in die Sommerferien  gehen.

Das Trainerteam der SG Niederrhein war ebenfalls bestens durchorganisiert, so dass alle 45 Aktiven auf den Punkt zu ihrem Startplatz fanden. Der erste Wettkampftag begann für die SG Niederrhein mit den 400 m Freistil, hier sicherte sich Nils Steiner (2003) souverän die erste Goldmedaille für die Aktiven aus Moers. 
Im Anschluss daran fanden die Vorläufe über 50 m Schmetterling  zu den in Meschede traditionell altersübergreifend ausgeschwommen Endläufen statt.  In der Jahrgangswertung erschwammen Lena Weyers (2003), Julia Horchmer (2001), Friedrich Bela Schmidt (2004) und Simon Kiekow (2003) in dieser Disziplin Gold, Silber erhielten Lilia Astrovski (2004), Lea Klimas (1998) und Felix Baum (2004). Die 8 schnellsten Schwimmer aus allen Jahrgängen qualifizierten sich für den spannenden Finallauf, über 50 m Schmetterling waren Lena Weyers (2003) und Julia Horchmer (2001) schnell genug für den Endlauf.
Es folgten die Vorläufe über 50 m Brust, hier gab es im Jahrgang 2004 eine Siegerehrung, die allein durch die Moerser Damen bestritten wurde. Lilia Astrovski siegte vor Jolina Walter auf dem zweiten  und Jana Thiel auf dem dritten Platz. Felix Baum (2004) siegte mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz.  Einen weitere Medaille in Bronze sicherte sich Aleyna Can (2003) und qualifizierte sich mit ihrer Zeit für den Endlauf. 
Mit Beginn des zweiten Abschnitts wurden die Endläufe über 50 m Schmetterling und 50 m Brust ausgeschwommen. Hier lieferten sich die Damen ein spannendes Herzschlagfinale, an dessen Ende es so knapp zuging, dass drei Schwimmerinnen gleichzeitig anschlugen. Julia Horchmer (2001) wurde Zweite, Lena Weyers (2003) erreichte Platz 6.
Aleyna Can (2003), die noch immer durch ihre Schulterverletzung beeinträchtigt ist, wurde im 50 m Brust Finale siebte. Das Finale über 50 m Rücken fand ohne Beteiligung der SG Niederrhein statt. 
Die Vorläufe über die 50 m Freistil bereicherte die SG Niederrhein ebenfalls durch eine Kuriosität:Beim Freistil darf jede Schwimmlage geschwommen werden, fast immer wird gekrault. Jan Konopka jedoch, Trainer der SG Niederrhein, entschied Schmetterling zu schwimmen, weil die 100 m Schmetterling in der Staffel so gut liefen.  Er zog unter staunenden Blicken und jubelndem SG Niederrhein in seinem Lauf an den Konkurrenten vorbei und schlug nach 25,94 Sekunden an. Mit dieser Zeit lieferte Jan Konopka die beste Einzelleistung des Hochsauerlandschwimmwettkampfes 2017 über 50 m Freistil. Nach den Vorläufen hatte sich bei den Männern der SG Niederrhein-Neuzugang Tobias Juhnke, bei den Frauen Marlene Eichholz und Julia Horchmer qualifiziert. Auch in den Freistilendläufen gab es spannende Kopf-an-Kopf-Rennen,  Marlene Eichholz und Julia Horchmer schlugen gleichzeitig an und belegten gemeinsam den dritten Platz. Tobias Juhnke erreichte Platz 6.
In der Pokalwertung der jüngeren Jahrgänge erschwamm sich Jurij Astrovski im Jahrgang 2006 Platz 2. 
Große Freude herrschte bei den Kindern, dass möglichst jeder einmal einen Staffelstart absolvieren durfte. Die SG Niederrhein stellte 5 Staffelmannschaften für die 8 x 50 m Mixed Freistilstaffel sowie eine Betreuermannschaft, die aber außerhalb der Konkurrenz startete.
l.Mannschaft: Lilia Astrovski, Aleyna Can, Marlene Eichholz, Lena Weyers, Friedrich Bela Schmidt, Nils Steiner, Felix Baum. 2.Mannschaft: Leonie Klimas, Jolina Walter, Jana Thiel, Nuria Holtmann, Simon Horchmer, Jonas Kessel, Jurij Astrovski, Sebastian Sendatzki. 3.Mannschaft Sina Weber, Jule Kramps, Anni Hagenbruck, Mareike Altenfeld, Justus Kessel, Mirko Kiekow, Maximilian Grahl, Daniel Trepalina. 4.Mannschaft: Maya Wawzyrniak, Christina Holtmann, Cara Vogt, Lia Stermann, Jan-Hendrik Harder, Lukas Reinkober, Markus Steiner, Tim Stermann. 5. Mannschaft (außerhalb der Wertung) Jan Konopka, Nicole Weber, Stefan Florit, Petra Spitzbart, Dennis Krüger, Antje Grahl, Klaus Kiekow, Anja von Gerhard6. Mannschaft: Harun Macak, Benjamin Caspers, Pascal Mehlan, Kai Rosenau, Lea Klimas, Julia Horchmer, Anja Weyers, Nina Welting
Alle 6 Mannschaften gingen gemeinsam an den Start, so dass ein kompletter Lauf nur aus der SG Niederrhein bestand. Die wenigen Eltern der SG Niederrhein die am Rand standen feuerten ihre Aktiven lautstark an. Auch die  Betreuermannschaft war hoch motiviert und zeigte vollen Einsatz. Antje Grahl schlug so schnell und hart an, dass sie bei dieser Aktion einen Fingernagel einb¸flte.
Insgesamt konnte die SG Niederrhein 33 Gold-, 37 Silber- und 22 Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen und ist damit Zweiter in der Gesamtwertung nach dem PSV Oberhausen.
Für alle Aktiven war dieses Wochenende ein schöner Abschluss mit vielen persönlichen Bestzeiten. Die völlig neue Erfahrung als Startgemeinschaft an einem Wettkampf teilzunehmen, das Coachen, Organisieren und Zusammensetzen der vielen Kinder für die Staffeln stellt den Trainerstab vor neue Herausforderungen, die das Team mit Freude annimmt und meistert.

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